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Zweiter Band.
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sondern dem Fürsten der Befehl in Oberschlesien anvertrautward; körperlich angegriffen und geistig verstimmt ent-fernte er sich aus dem Felde? Aber auch dem Fürsten wardkeine Eigenmächtigkeit gestattet; daß er bei seiner Füh-rung von der Anordnung des Königs abgewichen war,zog ihm eine starke Zurechtweisung zu^; der Oberbefehlwurde ihm nichts destominder mit vollkommenem Ver-trauen übertragen.

So endigte der Feldzug in Mähren. Es war einUnternehmen von weitester Aussicht, in das sich Friedrichmit einem jugendlichen Sinne, der alles für möglich hielt,warf, an das er die kühnsten Entwürfe einer großarti-gen Weltstellung, gesichert auf immer und nach allen Sei-ten gewaltig, anknüpfte; da er aber dabei nicht ausschlie-ßend mit eigenen Kräften schlug, so hatte er um so mehrden Wechsel des Glückes erfahren, den er selbst einmalmit den hochgehenden Wogen des Meeres vergleicht, vondenen er bald emporgehoben, bald in den Abgrund ge-schleudert werde, und nicht immer mag er seinen Gleichmuthbehauptet haben; jetzt nach kurzer Zeit hatte er zurückgehenmüssen, und es versteht sich, daß die mißlungene Unter-

1. Die Worte eines Briefes vom 18 März zeigen seine Stim-

mung: 3'ai cles acces <le boiblesse gu! me tont plus penser ä larnort yu'u la vie ei souvent je ne srris a guo! je peuse — — 3eo'envie en uucune Zloioe clu commantlunt su prr'nce l-eo-

polcl en> la Alesie, je ren^s justrce ä son rueulie et eonnois le peu

2. Chrudim, 21 April. Und wenn Sie noch habiler als Cäsarwären, und meinen Ordres nicht accurat und stricte nachlebten, sohülfe mir das übrige nicht. Bei Orlich I, 357.