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In der Mitte des Krieges hatten sich mannichfaltigeund sehr begründete Klagen über die gewaltsamen Wer-bungen erhoben. Der König sagte, er werde die Regi-menter bestimmen, welche zur Werbung befugt sein soll-ten; jeder Beschwerde müsse dann der Oberst des Regi-mentes abhelfen, sollte dieser es versäumen, so solle mansich nur an ihn den König wenden.
Zu diesen wichtigen Einrichtungen, fügte Friedrich hinzu,werde es einiger Zeit bedürfen, doch möge man ihm glau-ben, daß seine Absicht nur auf das Wohl von Schle-sien gerichtet sei; den Erfolg davon werde man in Zu-kunft sehen, wenn auch der Anfang selbst schwer sei. ^
So bestimmt, einfach und umfassend ward der Pro-vinz eine neue Zukunft angekündigt, und unverzüglichschritt man nun zu den Vorbereitungen der neuen Ein-richtungen.
Am 19 Dezember 1741 versammelten sich die bisheri-gen Landesältesten und eine Anzahl von Deputieren der Rit-terschaft, um eine nähere Eröffnung darüber zu empfangen.
Die Proposition die ihnen vorgetragen wurde, gehtvon den drei Hauptgrundsätzen aus, daß die öffentlichenAbgaben zu der wahren Landesnothdurft, zu nichts an-derm verwendet, daß sie mit gleichen Schultern getragen,
1. Diarium der Acten was zwischen dem canveniu puMico unddem Gencralfeldkricgscommissariat im Januar 1741 abgehandelt wor-den — so der Titel; in Wahrheit Fortsetzung der alten Landesdia-rien. In der alten Schrift finden sich Correcturen: z. B. des wirin sie u, s. w., welche beweisen, daß der Verfasser derselben persön-lich an der Audienz Theil nahm.
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