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Zweiter Band.
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soldcte königliche Landräthc zu ernennen, um diese denKreisen und deren Sassen vorzusetzen; ein so großes Zu-trauen hege er aber zu den niederschlesischen Ständen, daßer Hiebei alle Fremden ausschließen, und nur in demKreise selbst angesessene Ritterbürtige von Adel dazu er-nennen wolle. Die Ernannten, ihrer neunzehn in dembreslauischen, sechszehn in dem glogauischen Bezirke wa-ren anwesend und erklärten sich, bis aus einen einzigen,bereit, in die Dienste des Königs zu treten. In dessenNamen ward die Überzeugung ausgesprochen, daß dieEinrichtungen, bei denen sich die alten Provinzen sowohl befunden, auch zum Gedeihen der neuen gereichenwürden; dem Contribuenten komme die Ordnung undGleichheit zu gut mit der er seine Lasten abzuführen habe;dadurch allein werde auch der Fürst in den Stand ge-setzt, das Land gegen Mangel und Elend, hauptsächlichaber gegen feindliche Anfälle zu schützen.

Schon waren die beiden Kriegs - und Domänenkam-mcrn eingerichtet, unter der Leitung der bisherigen Vor-steher des Feldkriegscommissariats: Reinhard in Bres-lau, Münchow in Glogau; von diesen gingen die Er-nennungen aus; sie haben den König erinnert, daß derZustand von Schlesien es besonders nothwendig mache,die Beamten gut zu besolden. Der König sprach dieHoffnung aus, daß diese Kammern ein rechtes Musterguter Ordnung, richtiger und genauer Pflichterfüllung wer-