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man setzte sie anf 28z Proc., wie die weltlichen Güter. Dieevangelischen Parochiecn wurden hievon nicht minder be-troffen als die katholischen, doch war für jene schon die er-worbene Gleichheit ein großer Gewinn; früher hatten siezu einzelnen Steuern, z. B. für die Fortification, wohlzehnmal so viel als diese beitragen müssen.
Länger hielt der König in Bezug auf die Stifterund Klöster an seiner Forderung fest. Den Jesuiten desResidenzhauscs zu Wartcmbcrg gab er auf ihre Beschwerdezu erkennen, welcher Anstrengungen es bedürfe, um dieUnruhen abzuhalten, die dem Lande verderblich sein wür-den, und die demselben auferlegte Schuldenlast zu til-gen; dem Domcapitel zu Breslau führte er zu Gemü-the, daß es ja im vorigen Jahre der Königin sehransehnliche Geldsummen zugeschickt habe, auch für ihnmöge es nun etwas thun. Man sieht, er betrachtete denhohen Beitrag zugleich als eine Kricgssteuer, aber darumkonnte er sie doch nicht auf immer festhalten; in Ober-schlesien wäre es ganz unmöglich gewesen. Der Königsetzte — denn einen Unterschied zwischen den beiden Lan-destheilen, wie man vorschlug, zu machen, hielt er auchnicht für rathsam — in dem einen wie in dem anderndie geistlichen Stifter auf 45, die Commendarien auf 40Proc. an.
Die ersten Anschläge muß man als Versuche betrach-ten, über deren Ausführbarkeit erst der Erfolg entscheidenmußte. Auch das Nahrungsgeld, das man den Handwer-kern und kleinen Leuten auf dem Lande anmuthete, erwies