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Dritter Band.
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treffenden Kriegsereignisscn, hatte nun, wie in früherenZeiten so oft, die Wirkung, auch die Unentschiedenen zueinem Beschluß zu bringen.

Auf Georg II wirkte zugleich die Annäherung fran-zösischer Truppen und die Mahnung von Preußen undMainz. Schon am 14 September schrieb er eigenhän-dig dem Churfürsten von Baiern, daß er dem Wunschedesselben nicht länger entgegen sein wolle. Dieser ersuchtehierauf die Franzosen, sich aller Feindseligkeiten zu ent-halten, die in Deutschland nur einen schlechten Eindruckmachen würden.

Und da nach manchem Schwanken jetzt auch Sach-sen seinen Widerspruch aufgab, von Trier ohnehin einsolcher nicht zu besorgen war, so konnte man zu denWahlhandlungen fortgehen.

Am 4 November ward die erste, zwar nur vorläufige,aber schon für die Hauptsache überaus gewichtige Fragezur Abstimmung gebracht: ob die böhmische Churstimmefür dies Mal zugelassen werden solle. Sechs Stimmenwaren dagegen, die beiden andern erklärten, daß sie derMehrheit für diesen Fall ihren Lauf lassen wollten, sodaß die Ausschließung derselben beschlossen war.' Derböhmische Gesandte mußte das von ihm bereits einge-nommene Quartier wieder räumen.

1. Erste förmliche Präliminarconfcrenz, bei Olcnschlagcr Geschichtedes Jnterregni IV, 208: Conclusum, »daß die böhmische Wahlstimmefür dermaln und ohne künftige Conseqnenz zu ruhen hätte".