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Dritter Band.
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UM den französischen Einfluß nicht in das Innere derGeschäfte eindringen zu lassen, oder vielmehr sich desselbenganz zu entledigen. Ihm vor allem schwebte eine andereGestalt der deutschen Dinge vor, beruhend auf einem Ein-verständniß der mächtigsten Fürsten im Innern, die vorAlters gerühmte germanische Freiheit gewährend, frei vonfremder Einwirkung; die Reichsgewalt wäre dem Territo-rialfürstenthum gerecht geworden und hätte dagegen wie-der dessen Unterstützung genossen.

Die bei weitem vornehmste Schwierigkeit hiebci warnun aber, daß sich Östreich dieser ganzen Combinationentgegensetzte.

Den übrigen gleich zu stehen wäre für den östreichi-schen Hof schon kaum erträglich gewesen, wie viel weni-ger, sich wie zuletzt geschehen war ausgeschlossen und al-len Einflusses beraubt zu sehen.

Absichten von Östreich und England.

Als sich Maria Theresia im September 1741 ent-schloß, Niederschießen an den König von Preußen auf-zugeben, that sie dies nicht ohne die Hoffnung, daß der-selbe noch bewogen werden könne, seine Stimme bei derKaiserwahl dem Großherzog vorzubehalten. So viel ichfinde haben jedoch die Vermittler mit Friedrich gar nichtdavon zu sprechen gewagt, geschweige daß es sich bei ihmhätte erreichen lassen.

Auf das tiefste fühlte sie sich gekränkt, als ihr der

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