Band 
Dritter Band.
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entweder als Kaiser oder doch als Römischen König zubegrüßen.

Wir wissen aber, daß Friedrich II mit seinen umfas-senden Absichten nicht durchdrang, und nur seine eigeneStellung zu behaupten vermochte. Die Königin dage-gen hielt ihren Gedanken fest, und glaubte durch denBreslauer Frieden nun erst recht in den Stand gesetztzu werden denselben auszuführen.

Damit verband sie aber auch noch andere Entwürfe.

Wir berührten, wie viel ihr dieser Friede kostete; —Robinson kann nicht genug schildern, wie untröstlich siesich darüber gezeigt habe, als es nun doch zu einer de-finitiven Abtretung von Schlesien kommen mußte, gegendie, wie sie sagte, alle vergangene Angst und Noth nichtssei. Nicht ganz ohne Aussicht auf Ersatz aber wollte sieden Frieden annehmen. Da hauptsächlich England, sagtesie, denselben wünsche, so hoffe sie auch, daß man ihrauf eine oder die andere Weise ihren Verlust erstatten,und Östreich in den Stand setzen werde, daß es seineStellung in Europa wieder einnehmen, und auch in Zu-kunft dem auf Zerstörung der allgemeinen Freiheit be-rechneten Umsichgreifen des Hauses Bourbon widerstehenkönne, r

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