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Friedrich. Das einzige Mittel den Kaiser zu gewinnen,sagte er, liege darin, daß man ihm Vorschläge zu einemFrieden mache, den er annehmen könne, ohne seine Lagezu verschlimmern, sich dem Gespötte der Zeitgenossen unddem Tadel der Nachwelt auszusetzen.>
So viel fehlte daran, daß sich König Friedrich denIdeen der jetzt in England vorwaltenden eifrigen Whigsangeschlossen hätte. Vielmehr bemerken wir eben hierKeime eines Gegensatzes der Politik beider Länder, derum so mehr sagen will, da er die allgemeine Richtungbetrifft, die bei selbständigen Mächten und Geistern daswesentlichste ist.
Den Einfluß Frankreichs in Deutschland zu beschrän-ken, oder ihn auszuschließen, war eine Absicht, die manals gemeinschaftlich betrachten kann. Aber Englandwollte alle Kräfte von Europa zu einem großen Angriffauf Frankreich fortreißen, und dies unter das Haus Öst-reich erniedrigen, oder vielmehr, die erwachte Kriegslustdes letzteren zu einem Anfall auf Frankreich benutzen; esdachte demselben wieder die kaiserliche Krone zu. Preußendagegen wollte den Kaiser, der durch eine so gut wieeinmüthige Wahl auf den Thron gelangt war, verthei-digen, dem Reich eine auf dem Zusammenwirken der gro-ßen Fürstenhäuser beruhende Verfassung geben, Hollandund England durch ein Defensivbiindniß an die deutschen *
Interessen knüpfen. Natürlich wohl: im Hintergründe der1. Preußische Erklärung, 7 Aug.