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Dritter Band.
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3) einige Reichsstädte, unter denen Ulm und Augs-burg; 4) die Bisthümer Salzburg, Passau, Freising,Regensburg, Eichstädt, Augsburg; 5) Neuburg undSulzbach, wogegen die Pfalz, die es abtrete, durch Lim-burg und die Bisthümer Worms und Speier entschä-digt werden solle. Um durch die Aufhebung der Bisthü-mer nicht die Reichsverfassung zu zerstören, und die ka-tholische Kirche allzu sehr zu verletzen, war die Absicht,sowohl die Bischöfe als die Capitel mit einem unab-hängigen Einkommen auszustatten, die Stimmen amReichstag aufrecht zu erhalten, die Territorien aber zudem neuen Königreich zu schlagen.

Wie kommt schon damals aller Orten, wenn gleichnoch nicht gereift, jene Arrondirungs- und Säcularisa-tionspolitik zum Vorschein, welche die späteren Zeiten sogewaltig erschüttert hat.

Von Friedrich wird man nicht voraussetzen, daß er,so sehr auch eine Verstärkung von Baiern, zumal da esdie Krone des Reiches trug, in seinen Wünschen lag,auf diese Pläne eingegangen wäre. Es kam ihm chimä-risch vor, daß eine bestimmte Summe von Einkünften, einefirirte Anzahl von Truppen gefordert ward; solche Dingeerwerbe man nicht ohne ein starkes Heer und ohne tapfereAnstrengung. Wenn dem Hause Astreich ja eine Abtre-tung angcsonncn werden sollte, so wäre eine solche doch nachseiner damaligen Gesinnung von geringem Umfang undnur ausgleichender Natur gewesen; Forderungen wie die