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Dritter Band.
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dehnung zu versuchen; hier aber um so mehr, da dieAnführer nicht allein, sondern auch die Nationen untereinander uneinig waren. Der Kaiser besaß so wenigdurchgreifendes Ansehen, daß Broglie eben immer das zuthun schien, was ihm mißfiel. r.'.:

Schon im Anfang Mai durchbrachen die Astrei-cher die Verbindung der verschiedenen Quartiere zwi-schen Jsar und Jnn'; — sofort fiel Khevenhüller aufBraunau, wo General Minuzzi sich mit seinen Baiern,trotz tapferer Gegenwehr, ergeben mußte; Taun aufDingolfing, wo die Panduren und Croaten ein furcht-bares Blutbad unter den Franzosen anrichteten; auchder Prinz Conti, der ein Commando erhalten, mehr weiler es wünschte, als weil man Zutrauen zu ihm gehabthätte, konnte sich zu Deggendorf nicht behaupten.

Nach diesen Verlusten hielt es Broglie für sehr gerecht-fertigt, wenn er alle seine Truppen nach Jngolstadt zurück-zog; aber auch hier war er nicht gemeint Stand zu hal-ten: bei der ersten Annäherung des Prinzen Carl bewegteer sich weiter die Donau aufwärts, und wandte sich als-

1. Von Marschall Broglie behauptete man zu Paris, eben umdem Kaiser die Lust zur Offensive zu benehmen, habe er einige sei-ner vorgerücktesten Posten absichtlich zurückgezogen. Am deutlichstenist die Angabe des östreichischen Gesandten zu Berlin: g»'o» ckeroU

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