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Dritter Band.
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dann durch Schwaben dem Rheine zu. Mit einem Heerevon 60 Bataillonen und 100 Escadrons sah man ihn,nur von Husaren und Pandurcn versolgt, fortwährend zu-rückweichen.

Es war ein Feldzug wie der vorige, weniger aufdie Vertheidigung des Kaisers als auf den Schein da-von berechnet. Man wünschte in Paris nur, die Armeewieder nach Frankreich zurückkehren zu sehen, und machtedem Marschall hauptsächlich daraus einen Vorwurf, daßer zu viel Rücksicht auf den Kaiser genommen, und einegroße Anzahl französischer Offiziere, z. B. bei Dingolfing,ohne Nutzen aufgeopfert habe.

Hiedurch sah sich nun Carl VII auf das widerwär-tigste blosgestellt. Fast ohne zu wissen wie, wenigstensohne rechten Kampf, hatte er Baiern abermals verlo-ren. Seine eigene Armee war der französischen nach Jn-golstadt gefolgt, und Broglie meinte, daß sie das auchferner thun solle.

So weit aber ließ sich der Kaiser — der nach Augs-burg gegangen war — diesmal doch nicht bringen.Endlich hielt er für nothwendig, das zu thun, wovonman schon oft geredet hatte, sich von den Franzosen zutrennen. Er zog in Betracht, daß er sich sonst dem Ver-dacht aussetze, als weiche er absichtlich aus seinem Lande,um nicht dies, sondern andere Provinzen zum Kriegsschau-platz zu machen: daß er dagegen, wenn er das Reichschone, auch von dessen Seite auf Unterstützung rechnen