Band 
Dritter Band.
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santo. Der vornehmste Vortheil war wohl auf Seltender Östrelcher und Sardinier, doch haben auch die Spa-nier auf das tapferste gckämpst; die wallonischen und spa-nischen Garden warfen sich wetteifernd dem feindlichen Feuerentgegen; in dem spanischen Hauptquartier und in Ma-drid hat man ein Tedcum für die Schlacht gefeiert; undso wenig waren sie doch auch in der That durch dieselbein Nachtheil gesetzt, daß Carl Emanucl, mit einem Ein-bruch in Piemont bedroht, im Sommer 1743 seinen Trup-pen den bestimmten Befehl gab, nicht über den Panarozu gehen. Die Östreicher waren zu schwach, für sich al-lein etwas zu unternehmen.

In dieser Lage der Angelegenheiten wäre es für dasSchicksal von Italien vielleicht auf immer entscheidend ge-wesen, wenn sich Carl Emanuel doch noch zuletzt, wie erzuweilen Miene machte, auf die Seite der Bourbonen ge-schlagen hätte. Die Unterhandlung, die fortwährend ge-pflogen ward, stieß sich besonders daran, daß die letzte-ren Mantua zu erlangen wünschten, wofür sie zwei Drit-theile des Mailändischcn Staates aufgeben wollten, undder König von Sardinien Bedenken trug, ihnen diese Fe-stung zuzugestehen. Der Vorschlag geschah, daß es demPapst überliefert werden möchte. Sardinien würde sichdann mit den Bourbonen und dem Herzog von Modena,der bei diesen eine Zuflucht gesucht hatte, vereinigt haben,den Östreichcrn die Lombardei zu entreißen.

Auf der andern Seite aber unterhandelte Sardinien