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1742 von dem südlichen Frankreich her mit überlegenerMacht in Savoycn ein; und eben in den härtesten Win-tertagen sah sich Carl Emanucl zu einem Rückzug überdie Alpen genöthigt, der ihm sehr verderblich wurde.Die Miquelets von den Pyrenäen trieben die piemontesi-schen Thalleute überall vor sich her; in dem sardinischenHeere zogen ungewohnte und alle Kräfte übersteigendeAnstrengungen verderbliche Krankheiten nach sich; Ereig-nisse, die allezeit eine der bittersten Erinnerungen im Le-ben des Königs Carl Emanuel ausmachten.'
Durch diesen Erfolg crmuthigt, forderte nun die Kö-nigin von Spanien den neuen Obergencral, den sie andie Stelle Montemars nach dem mittleren Italien ge-schickt hatte, einen Wallonen, Gages, auf, durch verdop-pelten Eifer die Fehler seines Vorgängers gut zu ma-chen und sich im offenen Felde mit dem Feinde zu ver-suchen. Im Februar 1743 überschritt Gages den Pa-naro, in der Hoffnung, die vor ihm liegenden Feinde inihren zerstreuten Quartieren anzugreifen; aber viel zuwachsam war General Traun, als daß er es dahin hättekommen lassen, im Gegentheil war er es, der, von seinerKönigin nicht minder zu einer Waffcnthat gedrängt, dieenttäuschten und schon wieder zurückweichenden Spanierangriff. Es kam zu einer blutigen Schlacht bei Campo-
1. »Der Tod raffte einen großen Theil des Heeres hin; denVerstorbenen fielen gleich Nase, Zehen und Finger in Fäulniß ab;wer am Leben blieb verfiel in Siechthum." Hstr. milit. Zeitschrift1829, IV, 57.