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den und Gefahren vollzogen ward. Der neben dem In-famen commandirende General Mma hat selbst zuerstsein Gepäck in den Abgrund geworfen, und Alle folgtenseinem Beispiel; Feldgeschütz und Maulthiere fielen denThalleuten in die Hand.
Zu gleicher Zeit rückten Astreicher und Sardinier, jetztunter der Anführung des Fürsten Lobkowitz, gegen dasspanische Heer im Kirchenstaat vor, und brachten es zumWeichen. Gegen Ende October 1743 bezog dasselbe einLager bei Pesaro, von wo es sich bei den ersten Bewe-gungen des Feindes, im Mär; 1744, über den Trontoin das Neapolitanische Gebiet begab. Da König Carldurch den ihm aufgezwungenen Neutralitätsvertrag sichdoch nicht abhalten ließ, das Heer seines Vaters aufzu-nehmen, so schien es um so gerechtfertigter, daß man ihnnun selber angriff. Wie es bei Unterhandlungen dieserArt schon immer gegangen, um den östreichischen Gesandtenin Rom sammelten sich zahlreiche neapolitanische Ausge-wanderte, die von ihren Freunden im Königreich einenraschen Abfall versprachen. Niemand war beflissener alsdieser Gesandte, Graf Thun, Bischof von Gurk, neueVerbindungen im Neapolitanischen anzuknüpfen, den Ei-fer der Königin durch günstige Nachrichten zu erhalten,und die Thätigkeit des Heeres und des Fürsten an sei-ner Spitze aufzurufen. Im April 1744 schlug Lobko-witz den Weg über Foligno und Castellana ein, um, wieso viele frühere Eroberer, auf der großen Straße von