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seien, dann möge diese Armee plötzlich in der Mitte vonDeutschland erscheinen; der Eindruck werde ungeheuersein, man werde das entscheidende Wort sprechen und dasReichsspstem, wie es jetzt unter einem WittelsbachischenKaiser bestehe, befestigen können.
Was nun aber auch immer aus dieser Verbindungwerden mochte, sie konnte doch nicht mehr als einen gutenRückhalt geben. Die Sache durchzuführen, zur rechtenStunde, dazu gehörte vor allem die eigene Kriegsbereit-schaft, für welche dann in jedem Zweige alle Kräfte an-gestrengt wurden.
Vor allem ward an den schlesischen Festungen eifriggearbeitet. In Neiße entstanden eilf große Bollwerke,deren jedes mit einer Wehr von Ravelins und Ver-schanzungen vor dem Mittelwall umgeben war, jedesRavelin aufs neue mit anderen Außenwerken, woraufein erster und ein zweiter bedeckter Weg, ein erstes undein zweites Glacis folgten, alle von einem Festungs-grabcn umschlossen, welchen die Gewässer der Bila undder Neiße nun zum Schutze Niederschlesicns gegen Öst-reich erfüllten. Jenseit des Wassers legte der Königim Frühjahr 1743 zu einigen starken Casemattcn undeiner Gallerie den Grundstein; unaufhörlich waren 7000Menschen daran beschäftigt. Im August besah er dievorgeschrittenen Werke aufs neue, und hielt über diePioniere Walraves die Revue; dann begab er sich nachGlatz, wo ähnliche Werke mit nicht geringerem Fleiße
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