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Dritter Band.
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zu stellen habe, wolle es nicht recht glücken; er bittet umeinige Beihülfe aus braunschweigischen Landeskindern.

Indessen wurden die verschiedenen Truppentheile flei-ßig geübt und ihre Fortschritte von dem König geprüft.Prinz Ferdinand, der denselben begleitete, meldet ein-mal, daß er auf einer Reife vom 17 Juli bis 13 Au-gust von Küstrin bis nach Ratibor, und von da zu-rück nach Glogau, 88 Bataillone und 153 Escadronsdie Revue passiren lassen; so stark stellte er sich in die-sen Gegenden auf.

Das Geschützwesen ward weiter umgebildet. Mitgroßem Vergnügen bemerkte der König, wenn einige neueVersuche gelangen; ein Gießhaus ward zu Breslau ein-gerichtet, nach dem Muster des Berliner, um das dortvorhandene Metall zu benutzen.

Die Manoeuver waren Übungen in unmittelbaremBezug auf das, was man in dem letzten Kriege erlebthatte und in dem nächsten zu erleben erwartete; ein sehrglänzendes unter andern im September 1743 bei Schöne-berg, wo man die Vorsichtsmaßregeln prüfte, die gegendie Anfälle der leichten Truppen sowohl im freien Feldeals beim Einrücken in die Cantonirungsquarticre zu neh-men seien, und der König höchlich zufriedengestellt ward.

Im Winter wurden Vorlesungen über den Angriffund die Vertheidigung fester Plätze gehalten, denen die

1. Schreiben an den Prinzen von Anhalt, 15 Februar 1743:»Die neuen Geschütze habe ich probirt und sehnd vortrefflich." Vgl.Kabinetsordres an Linger, bei Schöning I, 435.

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