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Dritter Band.
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Auf eine so anzügliche Weise ließ sich auch der eng-lische Gesandte Trevor im Haag vernehmen. Er ver-warf alles, was seit dem Tode Carls VI in Deutschlandgeschehen sei: die Beseitigung des böhmischen Votums, dieWahl Carls VII; er sprach mit einer Entrüstung davon,als wären dies lauter Frevelthaten.

Dem König fiel es doch sehr auf, daß Männer vondiesem Gewicht, namentlich Fagel, der immer für zurückhal-tend und umsichtig gegolten hatte, sich Äußerungen solcherArt erlaubten; er ließ darüber anfragen, und entschul-digende Antworten liefen ein, aber was man auch vorbrin-gen mochte, bei ihm setzte sich die Meinung fest, daß derglückliche Fortgang der englisch-östreichischen Waffen denBesitz von Schlesien bedrohe.' Noch von einer andernSeite ward er hierin bestärkt. An dem Reichstage ver-stand man das Andringen auf Schadloshaltung dahin,als solle das Reich diese verschaffen, oder der WienerHof werde sich nicht gehindert achten, das ihm Entrissenewiederzuerlangen.

Daß dieser Gedanke in Wien sich regte, als die öst-reichischen Heere allenthalben siegreich vorrückten, dieDeutschen des Kaisers, die Franzosen, die Spanier und

1. Eichel, 3 März 1743: Das Schlimmste ist, daß S. Mt. indero Supxon immer mehr fortificirt werden, daß wenn man erst dieFranzosen obligirt haben wird Deutschland zu verlassen, daß alsdannder Wienerische und der Englische Hof S. K. Mt. werden Gesetzevorschreiben wollen, ohne sich weder an Tractat noch Garantie zukehren. Gott lenke des Königs Herz zu allem Guten und dirigiredero Consilia zu dero und dero Landen Wohlfahrt.