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Dritter Band.
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worden sein; daß er es nicht war, erweckte sie in doppelterLebendigkeit. Wenn es nun weiter im dreizehnten Artikelhieß, sobald Italien von den Feinden befreit sei, solle Sar-dinien die italienischen Staaten der Königin in bewaffne-ten Schutz nehmen, damit dieselbe ihre Truppen in Deutsch-land verwenden könne, so glaubte Friedrich darin dieAbsicht zu sehen, diese Truppen gegen ihn ins Feld zuführen, denn gegen Baiern, welches dann gedemüthigtworden, würden sie nicht nothwendig sein.

Und eine ähnliche Richtung legte ein anderer Ver-trag, der in diesen Zeiten mit dem nächsten Nachbar desKönigs geschlossen wurde, an den Tag. .

Bei dem Entwurf der Association hatte man gedacht,auch Sachsen zu derselben herbeizuziehen; Seckendorf un-ternahm in dieser Hoffnung selbst eine Reise an den sächsi-schen Hof. Ehe er aber noch anlangte, war daselbst schonein Vertrag mit Östreich zu Stande gekommen, worinSachsen die pragmatische Sanction, ebenfalls ohne denBreslauer Frieden auszunehmen, garantirte.' Es wareine Erneuerung der Abkunft des Jahres 1733, wie diesein naher Beziehung zu der polnischen Thronfolge, dieman für einen sächsischen Prinzen sichern wollte, den preu-ßischen Interessen nicht minder entgegengesetzt. Sachsenmachte sich aus, daß es gegen keine der jetzt im Kriegebegriffenen Mächte Hülfe zu leisten brauche; da es nun

1. Bündniß zu Wien, 20 Dezember 1743. ^.niculus seci-etus >secuv^us, bei Wenck dorpus juris xemiurri I, p. 732.