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Dritter Band.
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war ihr wohlbekannt: sie mußte die Schweden in den Be-sitz von Finnland wieder herstellen; wo nicht, so würdeder dänische Prinz durchgerungen sein, und alsdann —denn schon war die Nation in Gährung, Dalekarlien ineiner Art von Aufstand — der germanische Norden eineRichtung gegen Rußland genommen haben.

Obwohl im geheimen Rath der Kaiserin auch einigeStimmen dagegen waren, so schien doch der Mehrzahl daspolitische Interesse so groß, daß man den Beschluß faßte,die gemachten Eroberungen, mit Ausnahme des Grenzstri-ches bis an die Kymene, den Schweden zurückzugeben. Am16 Juni 1743 ward auf diese Bedingungen Friede ge-schlossen; am 4 Juli Adolf Friedrich von Holstein zumkünftigen König in Schweden gewählt. In kurzem sahman ein russisches Truppencorps, unter Keith, denSchweden gegen die Dänen und deren Ansprüche zu Hülfekommen.

Noch Eine Sorge war alsdann für die Zukunft dernordischen Reiche übrig; den beiden Prinzen mußten Ge-mahlinnen aus guten Häusern gefunden werden, um dieSuccession zu befestigen.

Der König von England, Georg II, hätte gern eineseiner Töchter als Königin von Schweden begrüßt; dersächsische Gesandte hoffte, daß eine der Töchter seines Kö-nigs, deren Bildniß er zeigte, zur Gemahlin des Groß-fürsten ausersehen werden möchte. Wenn man bedenkt,daß damals überhaupt von einer zwischen Östreich, Ruß-