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Dritter Band.
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einer ernstlichen Anstrengung der bourbonischen Mächteergriff, um dabei von ihnen unterstützt zu werden. Kö-nig Friedrich faßte den Plan, dies zu bewirken. Esschien ihm nicht allein nothwendig, die preußischen undbourbonischen, und was noch mehr sagen will, die deut-schen und französischen Interessen zu vereinigen: sonderner hielt dies auch für ausführbar. Begleiten wir seinePolitik Schritt für Schritt auf ihrem Wege.

Vor allem kam es darauf an, den Kaiser zu ver-stärken. Schon oft hatte er den Franzosen den Rathgegeben, auch noch einige andere deutsche Fürsten, wieden Herzog von Gotha, vornehmlich aber den PrinzenStatthalter von Hessen, der seit dem Mißlingen seinerUnterhandlung mit Lord Carteret sehr geneigt dazu war,durch Subsidien für die Sache des Kaisers zu gewinnen.Noch immer hatten sie dies zurückgewiesen, denn die Hülfs-gelder, die man dem Kaiser wieder erneuert habe, seienso ansehnlich, daß man sich unmöglich zu anderen Geld-zahlungen verpflichten könne. Endlich aber, im Anfangedes Jahres 1744, unter dem vereinigten Andringen Mon-tijos und des in Frankfurt beglaubigten französischen Ge-sandten Chavigny, der damals nach Paris gekommen war,brach sich die Ansicht Bahn, daß noch etwas mehr ge-schehen müsse. In einer sehr lebhaften Sitzung des ge-heimen Rathes, wo sich besonders Noailles eifrig zeigte,ward beschlossen, Chavigny mit den Mitteln zu verse-hen, um es dem Prinzen von Hessen möglich zu machen,

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