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Dritter Band.
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habe ferner die Königin in Rußland eine Thronrevvlu-tion zu Gunsten des Hauses Braunschweig bewirken wol-len? Aus keinem andern Grunde, denn mit den Tür-ken sei sie nicht im Krieg, als um diese Macht gegenPreußen zu brauchen. Wie man auch den Vertrag vonWorms, die Allianz mit Sachsen auslege, so schließe sieeine feindselige Richtung ein. Man sage wohl, die Fi-nanzen der Königin seien erschöpft, diese Einwendungsei gut um Kinder einzuschläfern; die Hilfsquellen ihrerProvinzen seien unermeßlich, überdies aber habe sieüber das Geld der Engländer zu gebieten. Podewils,der an ihre Feindseligkeit nicht glauben wolle, kommeihm vor wie Graf Sinzendorf, der im Jahre 1733noch von einem Frieden mit Frankreich geträumt habe,als dies schon einen Angriff auf Philippsburg machte.Die Königin halte sich für verletzt, sie sei stolz, fest, rach-süchtig. Man müsse nicht glauben, daß die schlesischenFestungen und die preußische Armee ihr imponire; dieÖstreichs seien von ihrer alten Größe eingenommen, ei-tel auf ihr Glück, voll von chimärischen Plänen, trunkenvon ihren Allianzen; der König von Preußen komme ihnenviel zu schwach vor, um ihnen noch zu widerstehen.

Eben so wenig aber könne man sich auf die Englän-der verlassen. Lord Carterct habe die kleinen Streitig-keiten zwischen Hannover und Brandenburg absichtlichnicht geschlichtet, um die Aussicht auf Territorialvergröße-rungen offen zu halten, er habe in Rußland alles gethan,