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Dritter Band.
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um kein Aussehen zu erregen, hatte er den Abschluß desTractates nicht im Lager, sondern in Paris vollzie-hen lassen.

Und so ward jene Waffengemeinschaft wieder erneuert,die zwei Jahre früher, weil sie zu keinem Resultat mehrführen könne, abgebrochen worden war. Den Franzosenerschien eben, als sie sich entschlossen, ihren Krieg, densie unter dieser Einwirkung in aller Form ankündigten,eifriger zu führen, eine plötzliche Hülfe, auf die sie nichtmehr gerechnet hatten. König Friedrich hoffte allen denfeindseligen Gegenwirkungen die ihn bedrängten durch einentschlossenes Eingreifen in diesen Kampf zu entgehen. SeinWeg war kühn und gefährlich; damals und später hatman oft bezweifelt ob es der rechte war.

Friedrich zog seine Minister erst in das Geheimniß,nachdem die Sache abgemacht und der Vertrag geschlossenworden. Er stellte selbst die Gründe und Gegengründe, diedabei zur Sprache kamen, einander gegenüber; hauptsäch-lich vom Standpunct seines Staates suchte er zu bewei-sen, daß er die dringendsten Besorgnisse gegen Östreichund England hegen, überhaupt so handeln müsse, wieer handle. Er geht davon aus, daß man ihm schongleich beim Friedensschluß Jägerndorf und das hoheGebirge abgepreßt habe; wenn es auch wahr seinmöge, daß ein jeder so viel zu behaupten suche, als erkönne, so liege doch immer in dem Besitz jener Bergeund Pässe eine Gefahr für das übrige Land. Warum