erwünschte Gestalt zu geben. Der Kern von Friedrichsneuer Allianz war ein Feldzugsplan: er lebte und webtein Entwürfen darüber. Es erschien ihm als die Grund-lage von allem, daß er sich zum Meister von Prag mache;denn dadurch allein werde man Sachsen aus seiner Un-entschiedenhcit reißen, und zugleich die nöthigen Subsi-stenzmittel gewinnen; damit er dies aber vollführen könne,forderte er zwei Monate Zeit, während deren die fran-zösische 2tzmee die Östreicher beschäftigen, Baiern wie-der erobern müsse.' Aus drei Hauptgrundlagen, sagtFriedrich in einem Briefe an Ludwig XV, beruhe die da-malige Macht der Königin, dem Besitze von Baiern, denHülfsquellen die sie aus Böhmen ziehe, der englisch-han-noverschen Unterstützung; wenn man seinem Plane folge,werde man ihr dieselben sämmtlich entziehen.
Nur Ein großes Bedenken hegte er noch, daß er,trotz der erwähnten persönlichen Annäherungen, Rußlandsnicht ganz sicher war. Noch ehe Friedrich seinen Mini-stern Mittheilung machte, hat er sich gegen seinen Ge-sandten in Petersburg eröffnet, und ihn beauftragt, wenner die Stimmung günstig finde, der Kaiserin in Vor-schlag zu bringen; entweder daß sie ihn mit einem Corps
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6e k^rmont le 7 3uin, mit einem Briefe an Velleisle, Frankfurt17 Juni. Er bemerkt darin, der König habe folgende Besorgnisse:
1) sur son tarnte avec les I^Inseoviles; 2) tle ne pouvom ^rencliePrsßue5 svsnt le secours clu prmce 0»2i!es; 3) ^ue la b'rance ne?2l»an3onne ^ugncl il sura Iev6 le trouclier.