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Dritter Band.
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an die früheren Unfälle erlaubte er sich auch einige Er-mahnungen beizufügen. Die vornehmste Ursache dersel-ben sah er darin, daß man an den Grenzen eines feind-lichen Landes vertheidigend habe zu Werke gehen wollen.Die Offensive aber sei allezeit besser, selbst wenn manweniger stark sei; oftmals setze die Verwegenheit den Feindin Erstaunen und verschaffe den Vortheil. Durch kühneAngriffe sei von den großen französischen Generalen desvorigen Jahrhunderts, von Condö an, ein Ruhm errun-gen worden, erhaben über Zeit und Mißgunst. ^ Haltesich Frankreich dies Mal gut, so könne der Krieg imnächsten Jahre zu Ende geführt werden: „aber keinenAugenblick der Unthätigkeit darf es geben; in unsernOperationen muß alles Nerv sein/"

So standen die Sachen in Deutschland, daß das Vor-dringen der einen der beiden deutschen Kriegsmächte inden dem Reich einst entrissenen Landschaften der anderenals eine eigene Gefahr erschien. Friedrich wollte einenFeind, von dem er alles fürchtete, nicht noch gewaltigerwerden sehen, noch auch Anlaß geben, daß Frankreich,um sich desselben zu entledigen, einen plötzlichen Frie-den schließe. Der Augenblick schien ihm gekommen, denihm widerwärtigen Fortgang des östreichischen und eng-lischen Glückes aufzuhalten, den Dingen eine andere

1. Äl^moires 6e ^osilles. keUtvt I.XXIII, Z70.

2. „II saut, hue tout so!t ner5 ll.ins nos operaUons, et hu'i'Ialt aucuri Moment vr6e et ll'ioLcüorr."