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ten, vollzogen sie ihren Übergang höher oben, fast ohneWiderstand. Das Beste thaten die Ungarn, nicht ohneserbische Pandurcn, welche das Rheinufer mit unverstan-denem Kriegsgeschrei erfüllten; die Königin hat der un-garischen Nation bei diesem Anlaß ihren besondern Dankausgesprochen. Coigny sah sich plötzlich in großer Be-drängnis;, er mußte Weißcnburg, das den Feinden sofortin die Hände gefallen, erst wieder erobern; als er nachHagenau zurückgekommen war, besorgte er doch, den El-saß nicht behaupten zu können; auf das lebhafteste suchteer die Hülfe seines Königs nach, der dann nicht säumte,sich selber in Bewegung zu setzen, um das französische Ge-biet von den eingedrungenen Feinden zu befreien.
Eben dies war nun der Anlaß, der den König Fried-rich bewog, zu den Waffen zu greifen. Ohne darauf zuwarten, was er sonst gewiß gethan hätte, daß die beab-sichtigte Tripelallianz zu Stande käme, kündigte er Lud-wig XV an, daß er in der Mitte des August an derSpitze seines Heeres ins Feld rücken und gegen Endedes nämlichen Monats vor Prag stehen werde.
- Er versprach das jedoch nicht, ohne den Dienst bemerk-lich zu machen, den er dadurch leiste, das Recht auf Ver-geltung, das er sich erwerbe, und ohne seine beiden vor-nehmsten Forderungen zu wiederholen, daß die kaiserli-chen und französischen Truppen nach Baiern vorgehenund ein französisches Corps Hannover bedrohen solle;ohne dies sei die ganze Sache verloren. In Erinnerung