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ßen getödtet worden sind. Hie und da erhoben sich Aben-teurer, an der Spitze frei zusammengelaufener bewaffneterHaufen, die sich eigenmächtig als Commandanten und< Beschützer eines Kreises gegen die Preußen aufstellten.
In tausend unscheinbaren, aber zur Entscheidung beitra-genden Momenten kommt die günstige Stimmung desLandvolkes einem Heer zu Statten. Ohne das Heer würdesie wenig bedeuten, mit demselben ist sie unüberwindlich.
Das Ergebniß ist, daß wie die Eroberung von Schle-sien in der Gunst der evangelischen Bevölkerung einegroße Unterstützung fand, so die Einnahme von Böh-men zum Theil auch an der Ungunst der Einwohnerscheiterte.
Kein Wunder aber, daß man in Wien die Sache an-ders ansah. Man glaubte durch eine gleichsam sichtbareHülfe der Gottheit zur Wiedereinnähme alles dessen, wasjemals verloren gegangen, geleitet zu werden, und wolltenicht versäumen, dieselbe ins Werk zu richten.
Einfall der Astreicher in Oberschlesicn.
Gedenken wir noch des ersten Versuches hiezu, dersich sogleich an die Eroberung Böhmens knüpfte.
Das Heer hätte ihn wohl nicht von freien Stückenunternommen: es fühlte sich nach den Anstrengungen ei-^ ner doppelten Campagne der Ruhe bedürftig, und fürch-
tete durch die Beschaffenheit des Landes, Jahreszeit undWitterung unübersteiglichc Hindernisse zu finden; aber die