Band 
Dritter Band.
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Politische Verhältnisse in den ersten Monatendes Jahres 1745.

Nach dem gewöhnlichen Laufe der Dinge dürste manschon voraussetzen, daß der widerwärtige Erfolg der Waf-fen, das Mißlingen des großen Unternehmens, eine derpreußischen Politik ungünstige Rückwirkung hervorbrin-gen mußte.

Während des Schwankens aller deutschen Verhält-nisse, der Spannung und Aufregung, welche der Be-ginn und Gang und dann der Ausschlag des Kriegesin Böhmen veranlaßte, konnte jener Bund deutscher Für-sten, durch welchen dem Reiche die Entscheidung der gro-ßen Streitfrage gesichert werden sollte, keinen Fortganggewinnen.

Die fränkischen Stände, von denen bei der Union soviel die Rede gewesen war, auch die Markgrafen, beant-worteten die Aufforderung des Kaisers doch nur mit all-gemeinen Betheuerungen ihrer Ergebenheit, nicht ohne ihrerSchwäche und Gefahr zu gedenken. Der Herzog vonGotha sagte, er heiße den Zweck gut, aber seinen Bei-tritt verhindere zunächst die Nothwendigkeit, sich mit sei-