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Dritter Band.
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immer nach mehr trachte, einen Unwillen hervorgerufen,der sich selber höchst gerechtfertigt erschien. Der Haß dernatürlichen Gegner fand allenthalben Rückhalt und Bei-fall, und sann um so entschlossener auf sein Verderben. t

Man sah das zunächst an dem Bezeigen von Sachsen.

Die Meinung der Franzosen war, der Candidaturdes Großherzogs von Toskana die Bewerbung des Chur-fürsten von Sachsen entgegenzusetzen. So schwer es demKönig von Preußen auch wurde, denn daß die kaiserlicheMacht in den Händen eines eifersüchtigen Nachbarn ihmnicht förderlich sein werde, konnte ihm nicht entgehen,so fand er sich doch in den Vorschlag; als der französi-sche Gesandte Valori sich nach Dresden begab, um dieSache in Gang zu setzen, hat er ihm wohl in der Auf- ,regung eines lebendigen Gesprächs gesagt, er werde sichAltäre verdienen, wenn er dieselbe durchführe. Auchfehlte es in Dresden damals so wenig wie früher andem Wunsche, diese Krone zu erlangen; König und Kö-nigin, wie die Minister, schmeichelten sich damit. GroßeSchwierigkeiten machte der Besitz des polnischen Thrones,doch hielt man nicht für unmöglich sie zu beseitigen, auchhätte sich der Dresdner Hof mit dem französischen ansich leicht verständigt; daß dies aber geschähe, so langeFrankreich mit England Krieg führte, daß er sich in demdamaligen Augenblicke wieder mit Preußen vereinbarensollte, war ein Ding der Unmöglichkeit.

Schon hatte Sachsen, auf dem einmal eingeschlagc-