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Dritter Band.
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eifrig als die Königin selbst. Er riech ihr, lieber Friede mitFrankreich und Baiern zu machen, und alle Kräfte an-zustrengen, um zunächst seinen gefährlichen kriegsmächti-gen Nachbar zu überwältigen. Überaus merkwürdig sind ^die Unterhandlungen, welche im Laufe des Winters zwi-schen den beiden Höfen gepflogen wurden.

Der Forderungen, welche Sachsen für eine Coopcra-tion gegen Schlesien aufstellte, waren besonders zwei: dieeine minder bedeutend, wiewohl auch für die Königinkeineswegs bequem, die Übertragung der alten böhmi-schen Lehnsherrlichkeit über Schwarzburg, Reust undSchönburg auf den sächsischen Hof, die andere aber vonder größten Wichtigkeit, die Abtretung der drei Herzog-thümer Jauer, Sagan und Glogau, um die so langegewünschte Verbindung zwischen Polen und Sachsen zugewinnen.

Die Königin fühlte sich nicht geneigt, darauf einzu-gehen, denn eben auf die Durchführung der pragmatischenSanction komme es an, sie wollte Schlesien ungeschmä-lert haben; allein sie erklärte, sie sei bereit, dem HaufeSachsen eine Vergrößerung aus dem eigentlich feindlichenGebiete zu versichern: die Übertragung namentlich derpreußischen Besitzungen in der Lausitz, so wie des Her-zogthums Crossen mit Züllichau, zur unmittelbaren Ver-bindung mit Polen.

Der Grund, den sie anführt, ließ sich hören; es wardieser: wenn man den König von Preußen dahin bringe,