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Dritter Band.
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daß er Schlesien aufgebe, so müsse er so weit niederge-kämpft werden, daß man ihm auch noch größere Abtre-tungen auferlegen könne.'

Eben dies war der Sinn der sächsischen Politik. Wirwollen keine moralische Anklage daraus machen, aberein auffallender Gegensatz ist es doch, daß indem der Kö-nig von Preußen nach langem Bedenken sich überwand,dem Churfürsten von Sachsen seine Stimme zur Kaiser-wahl anzubieten, dieser dagegen sich in Plänen bewegte,die auf eine Zerstörung des preußischen Staatswesenshinzielten. Die Entwürfe wurden wieder aufgenommen, dieim Jahre 1741 an allen Höfen erwogen worden waren.

Sachsen und Östreich hofften auf eine Theilnahmenicht allein von England, sondern auch von Rußland.

In St. Petersburg gab es wenigstens eine mächtigePartei, welche in Preußen bei weitem mehr einen Geg-ner als einen Freund sah. Der Großkanzler Bestuchef er-klärte es für den größten Staatsfehler, welcher von Ruß-land begangen worden, daß es den Einrichtungen FriedrichWilhelms I nicht entgegengetreten sei, ihn nicht gehinderthabe, eine Armee von ungefähr 30000 Mann, die er ge-funden, auf 80000 M. zu vermehren. Aber noch grö-ßer sei der Fehler der letzten Jahre, daß man die Ero-

1. kro Ivernvi-!-», so Herr Grafen Von Bünau nur vorzulegen.»Sonder Zweifel erheischet sowohl das gemeinsame Interesse, als diegemeinsame Sicherheit, Alles anzuwenden, umb nicht nur Schle-sien und Glatz dem König von Preußen abzunehmen, sondern auchdessen Übermacht noch mehrer einzuschränken.»

m.

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