Band 
Dritter Band.
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und Bauern, ohne Unterschied der Religion, gut preußischgesinnt. Ich finde nichts Näheres davon, was ein Rei-sender erzählt, daß während der Anwesenheit der Astrei-cher in der Grafschaft Glatz der gemeine Mann freiwil-lig Geld unter sich ausgeschrieben habe, um es dem Kö-nig von Preußen darzubieten, doch zeigt es die Ansicht,die man von der Gesinnung des Landes überhaupthegte.

In der Armee hatte der letzte Feldzug doch einigeZweifel an dem Talent des Königs erweckt; man be-schwerte sich, daß er auf Niemand höre, die verdientestenOffiziere verletze, die Truppen nicht schone; viele Einzelneklagten über den Verlust an Hab und Gut, den sie er-litten, und der ihnen nicht erstattet werde. Friedrich ver-säumte nichts, um diese Verstimmung zu beseitigen: wieer denn z. B. den alten Dessauer niemals rücksichtsvol-ler behandelt hatte, als jetzt in Neiße, wo er den Ober-befehl aus dessen Händen zurücknahm. Sein ganzes Be-mühen war, die Armee vollständig und schlagfertig zu ma-chen; vor dem Eifer und der Sorgfalt, die er hiebet inBeziehung auf Sachen und Personen entwickelte, demEindruck seiner Gegenwart, wich die Afterrede und derTadel.

Noch waren, als er ins Feld ging, die Dinge nichtdahin gediehen, wohin sie, wie wir sahen, bald daraufkamen, und wir wollen uns nicht dabei aufhalten, wound wie sie zu seiner Kunde gelangten.