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Dritter Band.
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rungcn zu verlegen: das Hauptquartier war einige Wo-chen lang in der Abtei. Man genoß des beginnendenFrühjahrs und freute sich an dem Anblick der in jederHinsicht wiederhergestellten muthvollen und schlachtbegie-rigen Armee. Prinz Ferdinand berechnet, daß an den114000 M-, die der König überhaupt aufstelle, höchstensnoch 1500 fehlen können. Die Cavallerie sei completund remontirt; die Infanterie ebenfalls vollständig, etwadie Regimenter ausgenommen, welche zur Garnison vonPrag gehört haben, und auch für diese komme ein Re-krutentrupp nach dem andern an; man sehe die im vo-rigen Fcldzug entlaufencn Deserteure zu ihren alten Fah-nen zurückkehren; der Gesundheitsstand sei vortrefflich. DerKönig bemerkte mit Vergnügen, daß auch die Gesinnungsich wieder befestige. Die Gemüther der Offiziere seien aufden Ton gestimmt, wie er es wünsche; Alles sey gutenMuthes, voll von Vertrauen; ein Jeder werde seine Pflichtthun, und mit seinem Blute bezahlen; in der Ehre desStaates sehe ein jeder auch seine besondere Ehre. *

So war Fürst und Heer auf den großen Kampf vor-bereitet, dessen Vorspiele nun schon an den Grenzposti-rungen begannen.

In dem Oppelnschen Flecken Rosenberg ward ein

1. Camenz, 13 Mai. Er rühmt überhaupt den Aufenthalt:

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