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Dritter Band.
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nen Ehrgeiz zu tadeln? Es ist der großartigste den einFürst haben kann, für sein Volk und seinen Staat einevollkommene politische Unabhängigkeit zu gewinnen, eineStelle, wo Niemand in wirklicher Bedeutung über ihmist. Seine Meinungen selbst, so tief sie in ihm wurzeln,sind doch nicht das reine Ergebniß seines Nachdenkens;sie werden zugleich von seiner allenthalben gefährdetenLage, von dem Bedürfniß der unmittelbar nothwendigenThätigkeit herausgefordert.

Denn wenn man, sagt er, dem Geiste seine Freiheitbehaupten will, so muß man den Ereignissen, die mandoch nicht ändern könnte, mit Ruhe entgegensehen. „Ichhabe unendlich gelitten, manchen Sieg über mich selbstgewinnen müssen, aber dem Himmel sei Dank, ich vermages jetzt, mit kaltem Blute an den Anordnungen zu ar-beiten, die ich treffen muß."'

Ganz andere Dinge als jene abenteuerliche Rettungs-geschichte machen die Abtei Camenz für Friedrichs An-denken unvergeßlich. Es war hier, daß er solche Be-trachtungen anstellte, diese Festigkeit sich erstritt, indemdoch sein ganzer Tag mit militärischen Besorgungen er-füllt war. Er hatte es für rathsam gehalten, seine Trup-pen zu beiden Seiten der Neiße, von wo er sie leicht gegenjede ernstlich bedrohte Stelle führen könne, in Cantonni-

1. 8 Mai zu Camenz: ^e crois que vous vous etonner cle M6voir s! tranhurlle dans 1a crise !e plus violente on j'ai ete <ie msvl«: je vous reponrls a cela yue j'ai ete okli'ße K.ignee beaucoupsur inni, LvsiN yue äe ine prvcurer ceNe iinpassrlsilitä.