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Dritter Band.
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lischer Bürgersmann, der den Namenszug noch einmalbetrachtete, dann knicend den mit Blut besprühten Zipfelküßte; hierauf ging er nach Hause zu seinem Tagewerk.

In dem Kabinetsrath Eichel, der den Gang der Dingein der unmittelbaren Nähe des Königs beobachtet hatte,bildete sich die Meinung aus, als sei der Sieg ein Werkder Vorsehung selbst. Bei einem so heftigen Angriffe seinicht eine Standarte, nicht eine Pauke verloren gegangen.Von allen Vermißten könne man nur von wenigen nichtangeben, was aus ihnen geworden; er zählt deren 71.So etwas sei nie geschehen: der Schutz Gottes habeganz augenscheinlich gewaltet.

Der König meldete seinen Sieg noch am Abend ei-genhändig an Podewils: „Unsere Cavallerie, sagt er, hatWunder gethan; alle Corps haben geschlagen, alle vor-trefflich; auch meine Brüder haben wie Löwen für dasVaterland gefochten; wir haben Wort gehalten." In ei-nem andern Briefe sagt er, die Schlacht sei das beste,was er noch je gesehen; seit der Bataille von Höchstädtsei nichts Entscheidenderes vorgefallen.

So erstarrt aber war Friedrich doch nicht in seinenstoischen Ansichten, daß er nicht wahrgenommen hätte, daßdiese Entscheidung noch von etwas anderem herrührte,als bloß von Schlagfertigkeit und tapferm Muth. DieÜberzeugung seiner Umgebung gewann auch aus ihn Ein-fluß. „Gott hat meine Feinde verblendet, und mich wun-