Umwandlung der englischen Politik.
Wenn man die Politik Friedrichs II nach den Er-folgen, die sie hatte, beurtheilt, so fühlt man sich ver-sucht, seinen Bund mit Frankreich unbedingt zu verwer-fen. Auf diesen sich stützend, entschloß er sich zu derUnternehmung auf Böhmen, die so verderblich wurde;zugleich machte er dadurch seine Stellung in Deutschlandschwierig, setzte seine an sich wohlgemeinten Pläne demVerdacht und dem Tadel der Nation aus; die Verstim-mung von Rußland selbst hatte diesen Ursprung, undHülfe ward ihm von französischer Seite nicht die min-deste zu Theil. Aber es ist schwer, den Genius zu ta-deln. Wenn man weiter um sich sieht, so hatte die kühneSchilderhebung im Bunde mit Frankreich doch auch eineFolge, die sehr zu seinen Gunsten ausschlug.
Wir haben oben erwähnt, wie Lord Carterct, derden König Georg nach Deutschland begleitete, und sichden Gesichtspuncten desselben so viel wie möglich an-schloß, eben hiedurch mit den alten Mitgliedern des eng-lischen Ministeriums, die ihn bei dem Falle Walpoles