Band 
Dritter Band.
Seite
273
JPEG-Download
 

273

e

f

len, verließen die Verbündeten die Stellung, die sie anden Grenzen von Hcnnegau und Flandern genommenhatten, um wenigstens Brabant zu schützen. Aber da-durch geschah, daß die Franzosen gegen Flandern freieHand behielten. Sie nahmen am 11 Juli Gent, mitsehr ansehnlichen Vorräthen, am 21 Brügge; jeden Tagmachten sie Fortschritte.

Wie war Lord Stair, der den Feldzug mitmachte, sohöchlich erstaunt, daß die Franzosen gegen eine Armee,wie sie einst König Wilhelm ins Feld geführt hatte, jetztso rasche und glänzende Vortheile erfochten.

Dazu kam nun aber, daß die Franzosen mit dem Ge-danken, den sie schon lange hegten, den Erben der Stu-arts, Carl Eduard, Sohn des Prätendenten, gebornenGegner der hannoverschcn Dynastie, ihr ins Land zuschicken Ernst machten.^

Man hat es in den neueren Zeiten bestricken, daß diefranzösische Regierung an dem Unternehmen Carl EduardsTheil genommen habe, und fast scheint es, als habe der-selbe sich wirklich überreden lassen, daß es hauptsächlichPrivatpersonen seien, von denen er unterstützt werde; aberdarüber kann kein Zweifel obwalten, daß die französi-schen Minister die Sache leiteten. Schon im Anfang Juli

1. Chambrier an den König von Preußen, 5 Juli:

n>'» ckit gu'il eloit guestioi» <le Is rlu ioi rrin insilre (»och

drückt er sich sehr unbestimmt aus) cke guelgue „»»volle emreiirise

III.

18