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Es geschieht wohl, daß in dem Gedränge der Bege-benheiten, die sich Tag für Tag ergeben, die Prinzipienin Vergessenheit gerathen, auf welchen Macht und Welt-stellung beruhen, bis dann plötzlich ein großes und gefahr-volles Ereigniß wieder an dieselben erinnert.
Eine solche Wirkung hatte die Ankunft des Präten-denten. England fühlte, daß indem es sich in tausendentlegene Verwickelungen einlasse, das eigene Daseingefährdet werde, daß es sich seinen natürlichen Verbün-deten, namentlich der norddeutschen protestantischen Macht,wieder anzunähern habe.
Der Gedanke, daß vor allem der Friede zwischen Öst-reich und Preußen hergestellt werden müsse, der schonohnehin in den Gemüthern war, trat mit verstärkter Krafthervor, und auch der König Georg II konnte sich ihmnicht länger widersetzen.
In diesen Tagen kam ein angesehener preußischerDiplomat, Graf Podewils, Neffe des Ministers, auf derReise vom Haag nach Berlin durch Hannover; Harring-ton erwartete von ihm eine Erneuerung der Unterhand-lung: Podewils vermied, dieselbe auch nur von fern zuberühren. Denn die Preußen waren es müde, eine Ver-handlung immer von neuem anzufangen, von der sich sowenig Erfolg zeigte, und wünschten die Engländer kommenzu sehen. Auch der regelmäßige Geschäftsträger Andriözeigte sich schweigsam und verschlossen. Hierauf, noch inden letzten Tagen des Juli, sprach Lord Harrington selbst.