der Besorgnisse vor dem Prätendenten, beauftragte dasenglische Ministerium den Gesandten Robinson mit dendringendsten Vorstellungen. Auf die früheren Rath-schläge habe man englischer Seits nicht bestanden, weilSachsen und Ostreich die Wiedereinnähme von Schlesienfür unfehlbar gehalten habe; nun aber, nachdem dieseHoffnung gescheitert sei, müsse man sich mit der Erneue-rung des Breslauer Friedens begnügen.' Der Zustandder Dinge sei melancholisch und hoffnungslos: die Ab-wesenheit der nationalen Militärmacht könne Englandohnehin nicht länger ertragen.
Am 2 August zu Schönbrunn machte Robinson derKönigin diese Eröffnungen. Sie hörte ihn aufmerksaman, nie aber hatte sie der Gesandte zurückhaltender ge-sehen, nie weniger Eindruck auf sie hervorgebracht.
Sie meinte, es sei ein so großes Unglück nicht, wennHolland die französische Neutralität annehmen müsse, undwarf ihm förmlich die Frage auf, ob cö nicht leichtersei Frankreich zu gewinnen als Preußen. Robinson sagte,das letztere wolle nur behalten was es habe, jenes mache
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