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Dritter Band.
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Eroberungen die man ihm nicht lassen dürfe. Die Kö-nigin blieb dabei, daß sie Schlesien wieder haben müsse,sonst wäre selbst das Kaiserthum, das ihr Gemahl zu7 erlangen hoffe, eine leere Würde. Oder wolle man,daß er es unter der Vormundschaft des Königs vonPreußen verwalte? Keiner ihrer Generale würde sich jetztdazu hergeben, ihre Armee von Böhmen nach dem Rheinzu führen. Robinson bemerkte, daß es in Böhmen dochnicht so ganz nach Wunsch stehe, daß namentlich zwischenihren Truppen und den sächsischen nicht das beste Ein-verständniß herrsche. Die Königin erwiederte, Prinz Carlsei auch allein fähig, noch einmal mit dem König vonPreußen zu schlagen; ehe dies geschehen, wolle sie kei-. nen Frieden eingehen. Nur bis in den October möge

man ihr Zeit lassen. „Wenn ich wüßte, daß ich morgenmit ihm Friede machen müßte, so würde ich doch nochdiesen Abend ihm eine Schlacht liefern."'

In dieser Meinung blieb sie unerschütterlich. Eskümmerte sie wenig, daß die Bourbonen, wie in Flandern,so auch in Italien die Oberhand behielten. Denn schonließen sich die Dinge zu einem Umschwung dieser Artan. Das Unternehmen des Fürsten Lobkowitz gegen Nea-pel war an dem Widerstände einer neapolitanisch-spa-nischen Armee bei Vellctri gescheitert. Und da nun Ge-nua, durch den Vertrag von Worms bedroht, den Trup-

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