Seine Lage ward noch einmal sehr bedenklich undgefahrvoll. Weder die gewonnene Schlacht, noch die Con-vention von Hannover hatte ihm das Mindeste geholfen.Er fürchtete, daß England nicht ganz ehrlich mit ihmumgehe, denn noch ließ die Ratification der Abkunft aufsich warten. Er fühlte es als ein großes Mißgeschick,daß der neue Kaiser den Thron bestieg, ohne Frieden mitihm zu machen; sehr möglich schien es ihm, daß derselbedas Reich gegen Frankreich, und alsdann auch gegenihn, als einen Verbündeten von Frankreich, in die Waf-fen bringe. ^
Zu diesen Sorgen gesellte sich aber noch eine andere,unendlich dringende, es war die Erschöpfung seiner Geld-mittel.
Das ganze Finanzsystcm des preußischen Staates be-ruhte darauf, daß schon im Frieden alle Kräfte zusam-mengenommen wurden, und ein Jeder so viel leistete, alser vermochte; alle außerordentlichen Bedürfnisse, nament-lich die Kriegskosten, sollten aus den angesammelten Über-schüssen bestritten werden. Hätte man, zumal wenn dieArmee nicht im Lande war, daran denken wollen, Kriegs-steuern auszuschreiben, so würde der gesammte Staatshaus-halt in Verwirrung gerathen sein. Diese Überschüsse aber,der kleine und der große Tresor, waren beinahe erschöpft;
1. I?eroxire, heißt es schon in einem Briese Friedrichs vom23 Juli, une tors odli'ßv 6e rieclarer- la Auenre 2 Is IHance et äses slilös loui-nirsit un pretexte speci'eux pour Hue irr 8sxo put^epouiller son voisiu.