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an die Mittel zu einer neuen Campagne war nicht zudenken; man sah eine Epoche voraus, vielleicht schon indem laufenden Jahre, wo man mit allen Hülfsquellen? am Ende sein würde.
Schon früher, als ihm einmal die bevorstehende Er-schöpfung seines Schatzes besonders einleuchtete, hatteFriedrich, wie berührt, ein Schreiben an den König vonFrankreich abgefaßt, worin er denselben an den in derThat unschätzbaren Dienst erinnerte, den er ihm vordem Jahre geleistet hatte, und ihn um Geldbeihülfe er-suchte. Zum Theil aus Rücksicht auf die schwebendenUnterhandlungen, hauptsächlich aber aus dem persönlichenStolz, gegen Niemand Verpflichtungen auf sich zu neh-men, hatte er den Brief eine Zeitlang zurückgehalten, end-lich aber, als jene sich zu zerschlagen schienen, und dasBedürfniß täglich dringender wurde, abgehen lassen.
Besonders charakteristisch ist die Art und Weise, wieer einst mit dem französischen Gesandten in seinem Kriegs-lager darüber sprach. Er erinnerte ihn an seine Grund-sätze in dieser Beziehung, aus denen sich ergebe, wie weites mit seiner Noth gekommen sein müsse, um Subsidien^ zu fordern. Aber trotz seines letzten Sieges könne er
sie nicht entbehren. Aus Oberschlesien komme nichts ein,aus Niederschlesien nur wenig; er habe kein Geld, umi die Cavallerie zu remontiren, was von der höchsten
Nothwendigkeit sei, woran er bei Zeiten denken müsse,um sich nicht später alle Möglichkeit dazu abgeschnitten