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Dritter Band.
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bemerkten, wurden über ihrem Haupte den verschiedenenöstreichischen Abtheilungen die Posten ausgetheilt, wo sieden andern Morgen angreifen sollten. Lobkowitz, wel-cher an allen Anordnungen lebendigen Antheil nahm,soll gesagt haben, er werde zeigen, wie man ein feind-liches Lager erobern müsse; Widerstand hielt er für un-möglich.

Am Morgen des 30 September beschäftigte sichKönig Friedrich in seinem Zelt, den Tagesbefehl zudictiren — wo die Fouriere sich noch vor dem Abmarschzusammenfinden, wo am Tage den Regimentern dasBrod ausgetheilt werden sollte — als die Meldung geschah,daß man an der Seite des rechten Flügels eine starkefeindliche Heeresmacht erblicke. Friedrich trat eilend her-aus; er sah die Astreicher bereits in voller Schlachtord-nung hinter Burkersdorf stehen, und sich jeden Augen-blick verstärken. Bei diesem Anblick befahl er dem näch-sten Tambour Generalmarsch zu schlagen; indem die Zelteweggenommen wurden, und Jedermann zu den Waffengriff, durchritt er selbst das Gefild, um zu sehen, wie erdem Feinde begegnen könne. *

Dreierlei war hier möglich: entweder das Lager re-gelmäßig zu vertheidigen, denn schon war auch der Rückenund die linke Flanke bedroht, oder den Weg nach Trau-

1. Relation <les operations äe ?srmee Rrussienno en Rokömoäepuis 1e 27 Ocbr., ilo la zlorieuse journee <lu 30 6ressee park'erälnanä, xri'nce 6e Lrunswic (Archiv ZU Wolfenbüttkl).