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paar Tagen angekommen, und zum Verdruß des Kö-nigs, in der That nicht ohne einige Gefahr, hatte war-ten müssen, vereinigte sich. unverweilt mit dem altenDessauer, und sie konnten nun zu einer Unternehmungschreiten, welche entscheidend werden mußte.
Dazu trieb Friedrich den alten Fürsten in jedem sei-ner Briefe auf das dringendste an; er wiederholte ihmden positiven Befehl, den Sachsen auf den Hals zu ge-hen; er macht sich mit seinem Kopfe dafür verantwort-lich, daß es ihm gelingen werde.
In dem Fürsten kam noch ein anderer Beweggrundhinzu, keine Zögerung eintreten zu lassen; er wollte zei-gen was er vermöge. Zu einer männlichen Genossen-schaft gehört nicht allein Anerkennung, sondern auch Ei-fersucht, die aber auf das Wesentliche der Dinge gerich-tet ist, die Aufmerksamkeit des einen auf den andern, derEhrgeiz eines jeden, seine Sache gut zu machen und sichdie verdiente Anerkennung zu erobern. In Leopold vonDessau hatten die Anmahnungen des Königs einen Sta-chel zurückgelassen; einen andern Antrieb gab ihm einkleiner Verlust seiner Arricregarde, wo er, der systematischBedächtige, sich eines Mangels an Vorsicht angeklagt sah.Er brannte vor Begier, so nahe am Ziel seiner Jahre,durch eine große That seinen Ruhm herzustellen.
Der erste Gedanke der Sachsen war gewesen, demFürsten von Anhalt entgegenzugehen, aber der geheimeRath hatte in Betracht gezogen, daß alsdann Dresden,