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Dritter Band.
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sowohl die Lehrer als die Studl'renden zu strengerer Dis-ciplin und größerem Fleiß anzuweisen; nach dem Todevon Wolf, der seine Besoldung aus der königlichen Cha-toulle bezogen hatte, fühlte sich König Friedrich nicht ver-anlaßt, der Universität diesen Verlust zu ersetzen.

Der thätige Antheil, welchen er den Wissenschaftenwidmete, concentrirte sich zunächst in dem akademischenInstitute, das er in Berlin erneuert hat.

Er war mit dem Gedanken auf den Thron gekom-men, literarisch-berühmte Männer um sich zu sammeln;gleich in den ersten Tagen seiner Regierung äußerte erdie Absicht, der Gesellschaft der Wissenschaften, welche trotzeiniger Männer von Verdienst, die sie in sich schloß, dochnur ein dunkles Leben fristete, in eine Akademie zu ver-wandeln, welche mit den französischen und englischen Ge-sellschaften dieser Art wetteifern könne. Maupertuis, derzuerst herangezogen ward, beschäftigte sich schon im Früh-jahr 1741 mit einem Plane dazu. Eigentlich diese An-gelegenheit war es, welche ihn ins Feldlager Friedrichs IIführte, und ihm jenen Unfall zuzog, der ihn nach derSchlacht von Mollwitz wieder aus Preußen entfernte.

Den nächsten Anlaß, auf den Gedanken zurückzukom-men, hat die Erwerbung von Schlesien gegeben. Euler,der ebenfalls vor kurzem berufen war, ein Mann von

wenige Professoren angestellt, und diese streng an ein bestimmtesFach gewiesen werden sollten; aber es zeigte sich unausführbar, undman blieb dabei, die größere Anzahl und die größere Freiheit aus-recht zu erhalten. Gutachten von Schlabrendorf, Präsident von Mag-deburg, Dunkelmann und Bielefeld von 1752.