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vielem Talent für die Geschäftsführung einer gelehrtenKörperschaft, berechnete, daß der Ertrag des Kalender-privilegiums, das nun auch auf diese Provinz ausge-dehnt wurde, ansehnlich genug ausfallen werde, um dar-auf eine Akademie zu gründen.
Noch eine andere Anregung von ganz anderer Seiteunterstützte ihn hieben
Nach dem Beispiel des Königs beschäftigten sich auchalle, die ihn umgaben, mit der Literatur. Kricgsmännervom höchsten Rang, Minister, Hvfleute selbst empfandendas Bedürfniß, sich fortlaufend zu unterrichten, und bil-deten hiefür eine neue Gesellschaft unter einander. Wirfinden unter ihnen: Podcwils und Borcke, Schmettau,Goltz, Stille, so wie Sweerts, der die Schauspiele diri-girte, Bielefeld, Jordan; den Kern machten die in Berlinbereits anwesenden Gelehrten aus, die sich den allgemei-nen Wissenschaften widmeten, wie Pott, Marggraf, Licber-kühn, Euler, Jarriges, Formcy. Sie versammelten sichAnfangs bei Schmettau oder Borcke, später auf demSchloß, wo ihnen der König einen Saal einräumte, alleDonnerstag Nachmittag.
Marschall Schmettau, dessen entwiirfercichcn Geist fürPolitik und Kriegführung wir kennen, ist es eigentlich',von dem die unmittelbare Anregung zur Gründung derAkademie, wie sie später wurde, ausgegangen ist.
1. Es ist ein Irrthum, wenn Dcnina dem Fcldmarschall Schmet-tau die Gründung der neuen Gesellschaft zuschreibt. Das inerkwür-