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Dritter Band.
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Berufes um so lebendiger hervorrufen. Die Seele istdann nicht durch das Gefühl des universalen Zusammen-hanges des Geistes gehoben, der auch dann noch genug-thut, wenn die Erfolge den Absichten nicht entsprechen;es liegt etwas Trockenes, Beschränktes darin, aber umso geschärfter wird der praktische Sinn, da man des Er-folges bedarf. Der Geist der Zeit kam dem KönigeFriedrich mit der gleichen Tendenz entgegen, und fördertefein Thun; auch in der Erfüllung der Pflicht an sichliegt eine unendliche Befriedigung.

Um sich dazu fähig zu machen, hielt es Friedrich fürnöthig, die Menschen, wie er es einmal selbst nennt, zustudiren, besonders diejenigen, die ihm entweder alsWerkzeuge dienten, oder der Gegenstand seiner Sorgfaltwaren. Unter seinen Unterthanen unterschied er die feinenund gelenken Preußen, deren Gewandtheit jedoch besondersinnerhalb ihrer Grenzen leicht in Fadheit überschlage, vonden naiven und geraden Pommern; die Churmärker stellter weder den einen noch den andern gleich, das Wohllebengelte ihnen zu viel, in Geschäften seien sie selten mehrals mittelmäßig; lebhafteren Geist besitze die Magdeburgi-sche Ritterschaft, mancher große Mann sei aus ihr her-vorgegangen; den Niederschlcsiern fehle es an einem Pro-metheus, der sie (durch Erziehung) mit dem himmlischenFeuer erfülle; Anstrengung und Arbeit sei bisher nochnicht ihre Sache, sondern eher Genußliebe, gutmüthigeTitelsucht. Auch in Minden und der Grafschaft Mark