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Dritter Band.
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auf die es ankomme.' Eine Kabinetsregierung, zu de-ren Ausführung aber eben so viel Anspannung des Gei-stes wie Talent gehören. Friedrich besaß das letztere ineiner seltenen Vielseitigkeit. Wie er nach schriftstellerischerVollendung strebte, so sahen wir ihn die obersten Ge-sichtspuncte für die Einrichtung der Justiz fassen, dieVerwaltung bis in das geringste Detail des Rechnungs-wesens beaufsichtigen; neue Manoeuver für seine Feld-übungen ersinnen; nicht ohne Nutzen besucht er Spi-täler, denn schon sein Vater hat ihn viel dahin geschickt,so daß er sich eine Kenntniß von Chirurgie verschafft hat;er giebt Verbesserungen der Manufacturen im Einzelnenan, und macht selber die Pläne zu seinen Bauwerken.

Zu dieser Mannichfaltigkeit der Befähigung kam nunaber eingehende Rücksicht auf die vorgelegten Gründe, derernste Wille, die Sache recht zu machen.

Nicht alles ward auf der Stelle, beim ersten Vor-trug entschieden. Wenn die Cabinetsräthe nach demsel-ben sich entfernt hatten, griff Friedrich zu seiner Flöte;doch war seine Seele weniger beim Spiel, in das sienur ihre Stimmung hauchte, als bei den Angelegenhei-ten; ganz mit sich selber allein überlegte er sich die schwie-

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