laſfl. XXVI. Von Gaͤrtben. 371II. Unterſchiedliche Rranckheicen der Baͤume ſeynd vornemlichnachfolgende.1. Der.Der Brand.
Der Krebs.Die Rauhe oder RaͤudigkeitDas Moß.
25 asnne
ie Verletzung.
Die Faͤule. 82
9. Die Unfruchtbarkeit an ſich ſelbſt betreffend.
I. Den Wurmanbelangend/ ſo wird man ſelten einen Obſtbaum antref-fen/ deme nicht die Wuͤrme Schaden thun/ inſonderheit den Aepffel⸗-und Birn-Baͤumen/ auch denen jenigen/ ſo zwiſchen der Rinde einen ſuͤſſen Safft haben.Es wachſen aber ſolche Baum. Wuͤrme bißweilen von einem harten Streich/ſo die Baͤume bekommen/ oder von Alters derſelben.
Wider die Wuͤrme/ ſo in des Baumes Rinde wachſen/ muß man denOrt/ da die Rinde auffgeſchwollen/ ſpalten und auffſtechen/ damit die beſteFeuchte herauß flleſſen koͤnne/ auch ſolle man die Wuͤrme/ ſo darinn mit ei-nem eiſernen Haͤcklein herauß ziehen/ alsdann Rinds⸗oder Saͤu⸗ Miſt durch-einander mit Salbey und ein wenig ungeloͤſchten Kalch darunter ſtoſſen unde ein Pflaſter darauß machen/ daruͤber ſchlagen und mit einem Lumpenverbinden.
Nota. Wan man den Wurm nicht finden kan/ ſo ſolle man den ſchab-hafften Ort brennen/ mit einem gluͤenden Eiſen/ damit der Wurmzerbremme oder erſticke/ und alſo der Schaden nicht weiterim Baumortfreſſe.
Man nimmt auch Ochſen⸗Harn/ mit einem drittentheil Eſſig vermenget/
begieſſet damit den Schaden.
Item/ Schweins. Miſt mit Menſchen Harn vermenget/ damit desBaums Wurtzel begoſſen. Andere machen ein Loch in des Baums Stamm/und bohren unter ſich biß auff den Kern/ gieſſen hernach darein Wein mit Pfef-fer/ Lorbeer und Rauten/ und ſchlagen das Loch mit einem Hagendorn zu.
Ferner kan man dieſem Schaden auch helffen/ wann man vorbeſagter-maſſen ein Loch in den Stamm bohret/ und darein das Pulver von Mirabo-lana Citrini, auß der Apothecken/ darein ſtreuet/ und das Loch mit einemZapffen von Hagendorn zumachet.
Nota. Wann man bey den Zweygen zwiſchen Holtz und Rinden gepuͤlver-ten Weyrauch hinein thut/ ſoſoll kein Wurm in dieſen Baum komen.
Aaa ij 1. Der
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