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dass sie mit Lust sich an dem Gedanken ihrer Hinrich-tung weiden, weil das Schauspiel vor versammeltemVolke damit verbunden ist. —
Auch verschmäht der Wahnsinn seinen gemächli-chen Tummelplatz in den heutigen Irrenhäusern nicht.Die Formen von religiösem Wahnsinn, von Dämonomanie,die heute in den Irrenhäusern auftreten, haben nicht mehrganz dieselbe Form, wie im Mittelalter; sie sind mensch-licher geworden, weil die Zeit eine andere ist, und dieVernunft das böse, unheimliche Wesen so manchen phan-tastischen Putzes entkleidet hat. Wo aber in dem Ge-hirne noch das frühere vom Mittelalter gezeichnete Bildeingeprägt ist, da nähert sich auch der Wahnsinn nochdem frühem Bilde. Wir erinnern an die Geschichten,die uns Wessen b erg in seinem Buche über Schwär-merei aus der Schweiz mittheilt (übrigens tlieilt auchSoldan selbst noch Fälle von religiösem Wahnsinn undDämonomanie aus der allerneuesten Zeit mit), an die Schil-derungen, die uns Ideler ganz frisch aus dem Irren-hause in der intelligentesten Stadt Deutschlands bringt,die Beobachtungen von Macario, aus dem Irrenhausevon Mare'ville im Departement der Meurthe (Annalestncdico -psycliologiques 1843). Hier hatten die Dämono-maniaci, ganz wie im Mittelalter, Ilallucinationen desGesichts, Gehörs, Geschmacks, sie sind überzeugt vombösen Geiste besessen zu sein.
L c.ubu scher.