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Der Wahnsinn in den vier letzten Jahrhunderten / nach dem Französischen des Calmeil bearbeitet von Dr. Rud. Leubuscher
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eine Gewisse Detsail im Labourd als eine seiner Mätressen

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bezeichnet; sie soll wunderschön gewesen sein, und gingmit einer solchen Verachtung in den Tod, dass sie sogardem Henker von Bayonno den üblichen Ivuss der Ver-gebung nicht reichen wollte, um ihren schönen Mundnicht zu entweihen 1 ). Es sind hauptsächlich junge Frauen-zimmer, welche die glühendsten und lebendigsten Gemäldevon der Befriedigung ihrer Sinnlichkeit beim Sabbat ent-werfen. Anstatt ihre verbrecherischen Umarmungen, be-merkt D dauere, schamhaft zu verschweigen, scheinensie sich ihrer zu rühmen, mit solcher Offenheit und Freu-digkeit erzählen sie davon. Die Gunstbezeugungen desTeufels selbst sind aber nicht angenehm, sondern sehrschmerzhaft; denn sein Glied ist eine halbe Elle lang,mit Fischschuppen bedeckt; er trägt es gewöhnlich wieeine Schlange zusammengcwickelt. Manchmal besteht seinGlied zur Hälfte aus Fleisch und zur Hälfte aus Eisen(so erzählt Marie Marigrane, ein Mädchen von 15 Jahren).Der Beischlaf thut so well, dass die Frauen schreienmüssen, als wenn sie in Kindesnöthen wären, und des-halb hüllt sich der Teufel zuweilen beim Beischlaf in einedichte Wolke, um das Wchgcschrci und die Schmerzender Frauen vor den Andern zu verbergen. Für die Männerverwandelt sich der Teufel in Frauen, für die Frauen inMänner; sobald er mit einem Manne den Beischlaf voll-zogen , so verliert dieser seinen Saamen für immer. Auchdie übrigen auf dem Sabbat Anwesenden vollziehen untereinander den Coitus, der Vater mit der Tochter, und dieMutter mit dem Sohne ohne Scham. Es ist kaum glaub-lich, bis zu welchem Cynismus sich die Phantasie vonsonst gesitteten Frauen durch den Teufelsspuk verleitenliess; es würde aber zu schmutzig werden, Delancrcweiter in Einzelheiten zu folgen. Mit dem ersten Hah-ncnschrei stiebt der ganze Spuk auseinander' 2 ).

1) Delancre p. 224.

2) Ibid. p. 425.